Sonntag, 3. Juni 2012

Fünf Monate bis zum Sahara Race

Für die verbleibenden fünf Monate bis zum Sahara Race werde ich an Kräftigungsdetails für Rumpf und Füsse arbeiten. Mein treuer Physiotherapeut Stef hat wieder ein ausgeklügeltes Programm vorbereitet. Er konnte mich auch beruhigen, indem er meine Knieprobleme nach einem Sturz vor drei Wochen etwas relativiert hat. Seine Diagnose wurde am intensiven Trainingswochenende über Pfingsten bestätigt. Die Schmerzen haben trotz der dreitägigen Belastung sogar abgenommen.

Mein Programm für Juni sieht frühmorgendliche Kräftigungsübungen und Mountainbike-Fahrten unter der Woche vor, da ich an biketowork (besser gesagt: biketohome, wo ein grösserer Höhenunterscheid als beim Runterfahren zur Arbeit vorhanden ist) teilnehme. An den Wochenenden werden wir den Alpenpanorama-Weg und den Jura-Höhenweg weiter bzw. fertig laufen. Highlight wird die Begleitung meines Kollegen Reto auf zwei Etappen seines mehrwöchigen Laufs www.1333km.ch von der Rheinquelle am Tomasee bis zur Mündung in Holland sein.

Der Rucksackinhalt wiegt trainingshalber nach wie vor nur 3-4 Kilos, erst während den Sommerferien auf der Via Alpina wird das Gewicht hochgeschraubt. Die Sahara-Laufschuhe stehen noch nicht fest. Dank Boris von Montanasport ich nun einige Asics-Trailschuhe zum Testen: nun habe ich die Qual der Wahl! Ich brauche noch einige Laufeinheiten, um mich zu entscheiden.

In nächster Zeit werde ich zudem an der Ernährung noch etwas rumstudieren; ich möchte daran noch etwas Gewicht sparen.

Im Mai habe ich mit etwas Wehmut das Rennen von Belinda und Toby in Jordanien verfolgt. Im Juni sind weitere Freunde und Freundinnen aus Atacama dran, darunter die Campionessa Anne-Marie, diesmal in der Wüste Gobi.  Ich werde die Daumen drücken sowie Bilder und Blogs bewundern. Und weiterhin von der Sahara träumen ...

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